
Mit der Anschaffung der Riesenschnauzer-Hündin „Kismet vom Reusser Land“ im Jahre 1995 kamen für mich die Probleme.
Ich, der beinahe 20 Jahre mit Hunden zu tun hatte, musste erkennen, dass all mein Wissen, das ich zu besitzen glaubte, nicht ausreichte, um mit diesem Hund klar zu kommen. Was auch immer ein Hund anstellen konnte – Kismet tat es, und ich konnte nichts dagegen tun...
Das brachte mich dazu, mich einmal näher mit der Natur und dem Wesen der Hunde zu beschäftigen. Da mich das Thema sehr interessierte, blieb es nicht bei der Lösung meiner Probleme, ich wollte jetzt alles wissen. Seminare, Bücher und die Möglichkeit der Teilnahme an tierärztlicher Weiterbildung ließen alle Möglichkeiten offen, das Ziel, den Hund zu verstehen, zu erreichen.
Nach einiger Zeit kamen dann auch Menschen zu mir, die Rat suchten wegen der Probleme mit ihren Hunden. Ende 1998 beschloss ich, nun den Hund zu meinem Beruf zu machen.
Die Lösung solcher Probleme bedingt gute Kenntnisse über die Lernpsychologie des Hundes, und so lag es nahe, Hundebesitzern bei der Ausbildung ihrer Tiere zu helfen. Es erschreckte mich, mit welch veralteten Methoden auch heute noch auf Hundeplätzen gearbeitet wird. So entwickelte ich mein eigenes Konzept. In verschiedenen Hundeschulen unterrichtete ich und brachte meine Ausbildungsmethodik und mein Kurskonzept dort ein, so zum Beispiel bei „Hund und Mensch auf einem Weg“ in Delingsdorf.
Nun habe ich die Idee, vielen Menschen diese Idee näher zu bringen, eine Idee, die Schule macht...